Forschungsstelle für Medienlinguistik

BESCHREIBUNG

In gedruckten, digitalen und audiovisuellen Texten beobachten wir eine erhöhte Kommunikation, die auf vielen Medienebenen stattfindet. Die Sprache an der Schnittstelle mit anderen Zeichensystemen, d.h. in Verbindung mit Bild, Ton, Farbe, Typografie und Textträgern, bildet neue Bedeutungs- und Funktionsräume. Die Dynamik der Sprache in Medientexten und -diskursen ist Ausgangspunkt für intensive, auch kulturkontrastive Untersuchungen, für das Beobachten und Sammeln von Analysematerial und die Verbreitung der Untersuchungsergebnisse unter interessierten Forschern.

Das Hauptziel der Forschungsstelle für Medienlinguistik ist die Erforschung von Medientexten, die Erarbeitung von Methodologien und die Verbreitung von Analyseergebnissen aus dem Bereich der deutschsprachigen und polnischen Sprachkommunikation in bestimmten Medientypen.

DIE UNTERSUCHUNGSDOMÄNEN DER FORSCHUNGSSTELLE FÜR MEDIENLINGUISTIK SIND:

  • Formen, Funktionen und gesellschaftliche Bedingtheiten der Sprache in analogen und digitalen Medien,
  • Multimodalität und Multimedialität in der Kommunikation,
  • kontrastive Linguistik des multimodalen Textes,
  • Intertextualität und Interikonizität,
  • Argumentation, Persuasion und Manipulation in Medientexten,
  • Entwicklung von Textsorten und Kommunikationsformen.

In den Jahren 2013-2015 realisiert die Forschungsstelle für Medienlinguistik in Zusammenarbeit mit anderen Lehrstühlen und Forschungsstellen am Institut für Germanische Philologie das Restrukturierungsprojekt an der Philologischen Fakultät der Universität Wrocław. Die Internetseite des Projekts.

Das Restrukturierungsteam hat im Rahmen des oben genannten Projekts und in Kooperation mit dem Germanistischen Institut an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 20.-21.09.2013 eine internationale Tagung veranstaltet: „Sprache und Bild im massenmedialen Text. Formen, Funktionen und Perspektiven im deutschen und polnischen Kommunikationsraum”. Die Tagung wurde von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit finanziell gefördert.

LEITER

Prof. Dr. habil. Roman Opiłowski

biogram
Tel.+48 71 3752 454

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